Mittwoch, August 23, 2006

Wendepunkt-Suche als sightseeing


Heute Morgen gab es eine Beschwerde wegen eines Wendepunktes, der nicht ganz genau so im System der Auswertung verzeichnet sein sollte, wie in der Karte. Nach dem Motto: "Ich bin genau darüber geflogen, aber ihr habt mir den Wendepunkt nicht angerechnet." Also bedeutete das: GPS bereit machen und hinfahren. Es war ein kleiner Ort ganz in der Nähe und der Wedepunkt war diese alte Kirche.



Sie stammt aus dem 16. Jahrundert und hat einen schönen Altar und eine kitschige Decke. Zufällig war der Küster anwesend und erklärte zwei älteren Mänern aus Lörrach die Architektur. Sie konnten dann ein wenig übersetzen.



Hier wie auch sonst sehr oft kann man Wanderer sehen. Sie haben oft einen langen Stock dabei . Oben ist meistens eine Muschel befestigt. Sie sind auf dem Weg nach Santiago de Compostella. Sie marschieren nicht nur aus religiösen Gründen. Viele nutzen einfach die vorhandene Infrastruktur.

Es gibt preiswerte Unterkünfte und einfache Restaurants. Oder besser: Kneipen mit einem Tappas-Angebot. Viele nutzen die Hauptstraße, aber manche gehen eben auch die Strecke von mehr als 300 Kilometern ("Camino de Santiago") über die Dörfer.


Im Camp herrscht immer noch Ruhe. Jens Hicken hat nach drei Stunden endlich den grund für seine Außenlandung gefunden: ein Zündkabel war defekt. Jetzt macht er sich gleich frohen Mutes auf die Strecke. Sehr weit wird er nicht kommen, denn der Motor braucht fast die gesamte Benzinmenge für den Start. Ich werde Benzin in mein Auto laden und die Jungs an ihren Außenlandeplätzen nachtanken.

1 Comments:

At 23.8.06, Anonymous Anonym said...

Hallo Papa/Opa!!
Wir bewundern Dich sehr,.... was Du alles machst!!
Sehr interessant!
Freuen uns aber darauf, dass Du für uns mal länger Zeit hast!!!!!!!!!!!!!!
Lieben und drücken Dich!

Emma, Lotta und Birte

 

Kommentar veröffentlichen

<< Home